Das Jahr 2015 steht in unserer Kochschule in Bonn unter dem Stern der Weinkompetenz.

Neben der Auswahl von mindestens 6 verschiedenen Weinen in jedem unserer Kochkurse und der Suche nach Aromenkorrespondenz rückt auch die Nachfrage nach klassischen Methoden immer mehr in den Fokus.

Eine der grundlegenden Fragen ist die, ob es Vorteile bringt, einen Wein mit Gelatine oder Hühnereiweiß zu klären. Und eine unumstößliche Aussage hierzu ist: “Nur weil man es machen kann, heisst es noch nicht, dass man es machen muss!”
Einigkeit darüber herrscht in der europäischen Bevölkerung beim Thema “Chlorhühnchen”. Wenn man Geflügel durch die Verwendung von Chlor hygienischer von der Schlachtung bis auf den Teller bekommt, so hilft dies wahrscheinlich, Lebensmittelvergiftungen durch unsachgemäße Verarbeitung zu verhindern. Das jedoch ist keine Berechtigung, um grundsätzlich die Desinfizierung mit Chlor gutzuheißen. Und ähnlich verhält es sich mit dem Einsatz von Klärstoffen auf dem Weg von der Traubenernte ins Glas.
Einer der ganz besonderen Stars der deutschen Winzerszene, Jochen Dreissigacker, sieht in seiner Existenz als Winzer ein passioniertes Handwerk. Und wer voller Leidenschaft gepaart mit höchstem Fachwissen und Kompetenz seine Arbeitsleistung erzielt, der wird es für selbstverständlich erachten, dass Dinge, die man machen darf, nicht zwingend gleichzusetzen sind mit denen, die man machen muss um ein grandioses Endergebnis zu erzielen.

“Mit Handwerk zur Reinheit”

biologischer Anbau, Ertragsreduktion, Weine mit Charakter, Spaß im Glas

Der leichte Rosé von Jochen Dreissigacker mit dem wohlkingenden Titel “Pino_&Co” hat uns und viele Kunden in den letzten Kochkursen begeistert. Wir sehen in diesem Multitalent mit Ecken und Kanten einen hervorragenden Sommerwein, der sowohl die feine Aromatik von leichten Gerichten nicht zu überdecken vermag und gleichzeitig als Begleiter zu einer Vielzahl von Kräutern, Früchten und auch Getreidezubereitungen mit seinen charmanten Ecken und Kanten posieren kann.

Daher hat es dieser Wein verdient, dass er zum Star einer jeden Grillparty brilliert, die lauen Sommerabende begleitet und uns in Kochkursen als extravaganter Rosé  die durchaus machbaren Qualitäten aufzeigt.

Wer sich mit den Weinen der höheren Preiskategorien ebenfalls auseinandersetzen mag, dem sei der Bechtheimer Riesling und der grandiose Westhofener Chardonnay ans Herz gelegt. Überdies präsentiert der sympathische Weinmacher mit dem Spätburgunder “Meisterwerk” ein solches, dass auch der Rotweinliebhaber Rheinhessen zu einer Region für herausragende Pinots hinzuzählen muss.

Der Link zum Kauf

Der perfekte Begleiter zu: Bachforelle vom Grill mit karamellisierten Zwiebeln, Zucchini und Fondantkartoffeln

Rezept für 4 Personen und eine Flasche Pino_&Co:

2 Forellen, ausgenommen und geschuppt, 2 Zweige Zitronenthymian, 10 Blätter Gundermann, 2 Blätter Sauerampfer, 1 Zweig Knoblauchrauke

2 große Zwiebeln, 2 Stangen Frühlingszwiebeln, 1 Zucchini, 4 große Kartoffeln

außerdem: 200 g Butter, 40 g Rohrzucker, Himalaya Salz, Tiger Pfeffer

Zubereitung:

Die fein geschnittenen Zwiebeln werden in einem Topf mit zwei Esslöffeln Butter und dem Zucker zerlassen und anschließend mit Salz & Pfeffer abgeschmeckt, die in feinste Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln hinzugegeben und von der Herdstelle genommen. Die restliche Butter wird in einem Topf bei mäßiger Hitze geschmolzen und darin die gewaschenen und geviertelten Kartoffeln confiert. Sobald die Kartoffeln sehr weich gekocht sind wird der Topf auf höchster Stufe erhitzt, sodass sich die Kartoffeln im Endergebnis in einer goldbraunen Nussbutter befinden. Die Zucchini wird in Scheiben geschnitten und mit der Nussbutter mariniert. Anschließend werden die Scheiben ebenso wie die mit den Kräutern in der Bauchhöhle gefüllten Forellen auf dem Grill gegart. Zum Servieren werden die Kartoffeln leicht zerstampft auf einen Teller gesetzt und darauf die Zucchinischeiben aufgelegt. Die Forellen werden in vier Filets zerlegt und hierauf platziert. Final mit einem Löffel die Zwiebeln hierübergeben und mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Guten Apettit!